Montag, 29. Oktober 2007

24 Stunden auf einer Latina

Salud ustedes!
Nach langer Zeit meld ich mich mal wieder, ich hoff ihr habt mich ordentlich vermisst ;-) Aber meine virtuelle Abwesenheit hat auch einen guten Grund: Die Spontanität der Nicaraguaner. Letzten Samstag Nachmittag saßen Jakob, mein "Kollege" und ich seelenruhig in unserem Innenhof (das immer noch von einem Loch geschmückt ist) und hatten und hatten uns eigentlich auf einen schönen, ruhigen Nachmittag gefreut.
Um 3 Uhr nachmittags klingelt allerdings das Telefon und reißt uns aus den süßen träumen: Es ist Melba, Jakobs Chefin die ihm sagt, dass ihre Chefin (die Bischöfin) ihr gesagt hat, dass sie mit einer Ärztedelegation aus den Vereinigten Staaten an die Küste fahren soll und möchte das Jakob mitkommt. Allerdings glaube sie nicht, dass dies sinnvoll sei und schlägt deshalb vor so zu tun als hätte sie ihn nicht erwischt. Ihr Bus würde gleich abfahren und dann könnte Jakob hier bleiben.
Von dieser Abmachung wusste allerdings niemand in der Kirche und so haben alle versucht uns zu erreichen. Irgendwann haben sies dann geschafft und Jakob wurde also zur Kirche zitiert. Allerdings war er ein bisschen krank und hatte deswegen keine große Lust. Aber es hilft nichts, er soll mitfahren, schließlich will es die Bischöfin so.
Meine letzten Wochen waren ja nicht so richtig spannend, ich hab eigentlich jeden Tag damit verbracht drauf zu warten ob irgendein Pickup funktioniert. Also hab ich einfach gefragt, ob ich auch mit darf. 10 Minuten später waren wir schon im Taxi zur Kirche unterwegs, ich hab ausser Zahnbürste, T-Shirts, Unterhosen und Socken eigentlich nichts dabei gehabt. Normalerweise denkt man sich, dass man nur gut vorbereitet auf eine solche Reise geht (die Küste heißt nicht umsonst Miskito-Küste, Miskito wegen dem Volksstamm der da lebt, aber ich glaub die nennen sich so wegen den Moskitos). Ich hatte also kein Repellente, kein Moskitonetz oder sowas dabei.
In der Kirche angekommen haben wir uns erst mal zu den Amerikanern gesellt, ein bisschen mit ihnen geplaudert und auf den Bus gewartet (für den wir uns so geschikt haben). Eine halbe Stunde später sagt man uns, dass die "Coche" (im prinzip alles was vier Räder hat) da ist. Auf der Straße steht ein kleiner LKW mit offener Ladefläche. Dieses Gefährt soll uns also zur Küste bringen. Wir steigen also auf, mit uns noch Melba (Jakobs Chefin), und drei andere Jugendliche. Die Frauen und der Fahrer machen es sich im Führerhaus bequem, wir auf der Ladefläche (span: "latina" ;-) Wir fahren also los, erst mal durch ganz Managua (die Kirche ist am westlichen Ende), vorbei am Flughafen und dann weiter nach Osten. Mit Einbruch der Dunkelheit beginnt es zu regnen, glücklicherweise hat irgendjemand gelbe Plastikjacken und -hosen aufgeladen, unsere Rucksäcke verschwinden unter einer Folie. Wir fahren gute drei Stunden durch die Nacht auf der Panamerikana, werden überholt von LKWs die Benzin aus Managua an die Küste bringen, halten kurz an um zu essen (Gallo Pinto con Pollo) und fahren wieder weiter. Kurz vor Rio Blanco müssen wir runter von der geteerten Straße, weil die Brücke vom Hurrikan vor 6 Wochen weggerissen wurde und über eine andere, die jedoch nur über eine Piste zu erreichen ist. Die Brücke ist gerade so breit wie unser LKW, das Wasser tiefschhwarz, Bäume lassen ihre Wurzeln ins Wasser hängen und das einzige was man durch die Dunkelheit hört ist das Brummen des LKWs. Man kann sich wohl schwer vorstellen wie das ist, mitten im nirgendwo über so eine schmale Brücke zu fahren, die die Lebensader für alles was dahinter ist darstellt.
In Rio Blanko, der letzten Stadt für die nächsten 200 Kilometer. Es wird noch mal getankt, wir versorgen uns mit Wasser und brechen dann auf in die Wildnis. Hier beginnt das Nirgendwo. Die "Straße" ist einfach eine (meist) baumfreie Fläche die durch den Urwald geschlagen wurde, ein Schlagloch hinter dem anderen, 20 km/h sind schon waghalsig und nicht zu empfehlen, wenn man kein ersatzdifferential dabei hat (wie ein LKW, der 100 Km hinter Rio Blanko liegengeblieben ist). Wir fahren die ganze Nacht, unter von Orchideen bewachsenen Bäumen, über weitere schmale Brücken, alle paar Kilometer stehen 10 Hütten, die an die Straße gebaut sind. Immer wieder laufen Rinderherden über die Straße oder das eine oder andere Huhn. Allmählich wird es wieder hell, Nebel liegt über dem lichten Wald. Hier, wo viel Viehzucht betrieben wird stehen nur wenige Palmen in der Landschaft aber so kann man von der Ladefläche ein bisschen weiter schauen, es ist erstaunlich hügelig hier. In der früh um 6 Uhr kommen wir in einem Dorf namens "Mulukuku" (lautmalerisch, jedes U ein Schlagloch) an und frühstücken dort (Gallo Pinto con Queso). Nach einer Stunde geht es wieder weiter. Gegen Mittag passieren wir Rosita, ein Nest, das als Kulisse für einen Wildwestfilm dienen könnte. Überall trockener, sandiger Boden, zweigeschossige Holzhäuser mit einer Veranda, sträunende Hunde und an Zaunpfählen festgebundene Pferde. Vorbei an den Minen und einem unnatürlich türkisen See fahren wir weiter richtung Puerto Cabezas. Es sind "nur" noch 200 Kilometer bis zur Küste (ca. 12 Stunden). Langsam bemerkt man, was der Hurrikan Felix hier vor 6 Wochen angerichtet hat. Eigentlich war hier dichter Wald, aber jetzt sieht es aus als währe ein Wahnsinniger mit einem riesigen Rasenmäher hier rumgefahren und hätte alles in 4 Metern höhe umgeknickt. Die meisten Hütten sind schon wieder zusammengenagelt, aber vereinzelt liegen auch noch Bretterhaufen rum auf denen ein Palmenblattdach thront. Einfach umgeweht. Manche Dörfer die es besonders schwer erwischt hat bestehen nur noch aus über Baumstämme geworfenen Plastikplanen.
Nach weiteren Stunden durch Wälder (irgendwann stehen keine Palmen komischerweise Kiefern !?) kommen wir nach 25 Stunden in Puerto Cabezas (Bilwi) an. Dort arbeiten zwei Freiwillige aus Baden, die ein paar Tage bei uns in Managua gewohnt haben. Sie holen uns ab und bringen uns in ihr Haus. Seit drei Tagen haben sie dort wieder Strom, zumindest gelegentlich. Fließendes Wasser gibt es seit ein paar Jahren nicht mehr, weil die Kanalisation kaputt und kein Geld da war um sie zu reparieren. Also sammeln die beiden fleißig Regenwasser, zum Duschen, zähneputzen und abspülen. 100 meter weiter gibt es glücklicherweise eine Wasseraufbereitungsanlage bei der man sich trinkwasser holen kann.
Eine Stunde später treffen wir uns wieder, es gibt einen Gottesdienst für die Amerikaner auf kreolisch. Allerdings ist mir diese Iglesia Morava (die Kirche hier in Puerto, nicht die wo ich normalerweise arbeite) etwas suspekt. Der Inhalt der Predigt lautet etwa wie folgt: "Kümmere dich nicht darum ob auf deinem Lebensweg ein Stein liegt und verschwende keine Energie drauf ihn dort weg zu bekommen, sondern glaub einfach fest an Gott, der wird sich dann schon drum kümmern" Ich frage mich in welchem Maß die Iglesia Morava für die 90% Arbeitslosigkeit hier verantwortlich ist.
Nach dem Gottesdienst gehen wir erst mal schlafen. Nach 25 Stunden Rüttelkur ist ein Bett einfach eine Wohltat. Das nächste Mal komm ich mit dem Flugzeug ;-) (einen Flughafen gibt es). Am nächsten Tag in der Früh um 8 wollen wir uns mit Melba und den anderen Treffen, packen gerade unsere Taschen mit Wasser voll, da klingelt mein Handy: Wir sollen alles mitnehmen, wir fahren zurück! Na wunderbar, wir packen also alles wieder ein und gehen zum Treffpunkt. Melba ist ziemlich sauer, weil es für sie irgendwie keine Arbeit gibt. Mit der Delegation können sie auch irgendwie nicht mit aber in Managua hat sie viel zu tun, deswegen wird sie sofort zurückfahren. Glücklicherweise weiß ich, dass Moritz (einer der freiwilligen) hier ein Internetcafe ausstatten soll, aber sich nicht so gut auskennt, also sag ich, dass ich schon arbeit hätte. Jakob erfindet auch irgendwas. Dann hören wir uns ein bisschen an, dass wir nicht aus touristischen Gründen hier sind, aber dann sieht sie doch ein, dass es für uns schon noch mal eine andere Sache ist mal hier zu sein als für Sie. Ausserdem fährt Arnoldo mit dem LKW erst am Donnerstag zurück und wir können mit ihm heimfahren. Aber das ist typisch hier, es wird einfach nichts organisiert und dann kommt so was dabei raus.
Wenigstens haben wir ein paar - mehr oder weniger freie - Tage an der Karibikküste. Mit Swantje (der anderen freiwilligen) erkunden wir erst Puerto und wagen uns dann an den Strand. Gut, es ist kein weißer Sand, das Wasser nicht Klar bis auf den Grund, aber: Es ist die Karibik!
Wir planschen ein Stündchen im wunderebar warmen Wasser (fast schon zu warm), schauen den Fischkuttern zu, die am nahen Landesteg anlegen und gehen dann zurück in unser Häuschen. Den nächsten Tag verbringen wir damit eine Regenrinne zu basteln, weil das Regenwasser nie reicht und bekommen Besuch von einer Friseurin, die uns zum Haareschneiden einläd. Am nächsten Tag werden wir also alle geschoren (ich weiß warum ich nicht gern zum Friseur geh: Sie: So? *Schnipp* Ich: Nein, das ist zu kurz. Aber was soll man machen, es wächst ja schließlich nach. Nach dem Haareschneiden lädt sie uns auch noch zum essen ein (Gallo Pinto Con Pollo) und fragt uns dann, ob wir nicht lust hätten sie zu heiraten, weil sie nach Deutschland will. Jetzt befinden wir uns in einer reichlich komischen situation. Allerdings haben wir sie schon vorher morgen zum Abendessen eingeladen.
Am nächsten Tag kommt sie auch, bringt noch ihre Nichte und eine Freundin mit. Wir haben Fleischpflanzl gemacht, es schmeckt ihnen. Danach gehen wir noch in ein paar Clubs. Ich muss sagen, die Leute hier können einfach besser tanzen. Man sollte das bei uns einfach sein lassen, wir können dafür andere Sachen gut ;-) Aber sie können auch nur tanzen solange Reggaeton oder Salsa oder sowas kommt. Zu unserer großen Ehre hat nämlich Chuck Berry ein Stelldichein. Danach sieht es genaus bescheuert aus wie bei uns immer.

Am nächsten Tag in der Früh beginnen wir wieder unser Heimreise. Als wir aus Puerto draußen sind fragt mich Arnoldo ob ich auch mal fahren will. Ich will natürlich, fahre also 20 Kilometer über die Huckelpiste. Wir nehmen ein paar Soldaten mit, die dafür sorgen sollen, dass keiner die Straße kaputt macht. Irgendwann beginnen sie wie wild zu hantieren: Die Ladefläche ist durchgebrochen. Das Fahrgestell ist zwar aus Metall, aber die Konstruktion darüber nur aus Holz, das das Gerumpel nicht länger mitmachen wollte.
Also sammeln wir auf dem Weg ein paar Baumstämme ein, halten in einem Dorf mit dem Namen "42" (wohl weil es 42 Kilometer vor Puerto liegt) und trommeln die ganze lokale Bevölkerung zusammen um uns zu helfen. Jeder bringt einen Hammer, eine Säge, einen Wagenheber oder was weiß ich was mit und gemeinsam schaffen wir es drei Balken zwischen das Fahrgestell und die ladefläche zu bringen. Nach zwei Stunden sind wir fertig (es sieht ziemlich abenteuerlich aus) und fahren weiter nach Managua.

Den Rest der Reise erspare ich euch, ich krieg heute noch Rückenschmerzen davon.

Ich hoffe euch gehts allen gut, lasst was von euch hören!

Liebe Grüße vom andern Ende der Welt,
euer Christoph

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Hallo mal wieder

Salud Ustedes!
Meine ersten beiden Arbeitswochen sind rum, allmählich bekommt alles ein bisschen Routine und ich gewöhn mich allmählich an das Leben in der Großstadt. Das war am Anfang schon eine gewisse Umstellung aus dem beschaulichen Neumarkt raus, in eine Millionenstadt in einem Entwicklungsland. Da wäre zum beispiel der Arbeitsweg. Ich habe das Glück erst um 9 Uhr anzufangen, da ist der große Berufsverkehr schon vorbei und der Bus braucht 30-40 Minuten. Will man um 8 losfahren muss man schon um 7 oder halb 7 losfahren, weil der Verkehr so dicht ist. Dann bekommt man auch keinen Sitzplatz im Bus und es ist verhältnismäßig eng (für Nica-Verhältnisse, in Deutschland würde man sagen der Bus ist überfüllt). Noch krasser ist es aber Abends. Ich schau immer, dass ich spätestens um 4 Uhr die Rückreise antrete, da geht es meistens ziemlich gut, ausserdem steige ich immer ziemlich am ende der Linie ein, da ist der Bus noch leer. Wenn man aber mal erst um halb 6 aus der Arbeit
kommt, wird es schon kritisch. Am Anfang gehts meistens noch, weil die Kirche am Standtrand liegt, aber der Bus füllt sich nach und nach immer mehr, weil die Wohnviertel eben in der anderen Richtung sind. Dort wo wir dann aussteigen ist der Bus dann am vollsten. Ich will mal versuchen das zu beschreiben, aber ich glaube das kann man sich als in deutschland Lebende/r gar nicht vorstellen. Ich glaube in diesen Bussen werden 250 Personen auf ein mal befördert. Es gibt ungefähr 40 Sitzplätze, der Rest steht. Aber nicht so dicht an dicht, wie wenn man in München morgens mit der U-Bahn fährt (und meint "oh, das ist aber eng hier") Es ist einfach so eng, dass selbst mit drücken keiner mehr rein passt. Wenn man nicht das Glück hat einen Sitzplatz zu haben, hat man Körperkontakt von der Sole bis zum Scheitel. Ungelogen, es ist einfach unglaublich. Man braucht sich nicht festhalten, weil es keine Möglichkeit gibt irgendwohin umzufallen. Mich wundert es auch, dass nicht einfach das Bodenblech dieser Busse durchbricht, weil sie für eine solche Personendichte einfach nicht gemacht sind. Zum glück gibt es hier keine LKW Wagen, wie in Ingolstadt wenn man Richtung München fährt. Da würde diese Busse ihr zul. ges. Gew. wohl um das zweifache übersteigen.Aber irgendwie bewunder ich die Busse schon, sie tun einfach jeden Tag ihren dienst, fahren Kilometer um Kilometer durch Managua und gehen nur selten kaputt (hab ich aber auch schon erlebt: Der Bus rollt einfach bis zur Nächsten Haltestelle, man steigt aus, kriegt sein Fahrgeld wieder und fährt mit dem nächsten Bus weiter. Am Abend stand der Bus immer noch an der selben stelle ;-) Wenn ich dann in der Arbeit bin, gibt es meistens nicht so wirklich viel zu tun, wie das wohl in jeder neuen Arbeit ist. Man muss eben erst reinfinden. Aber seit dieser Woche gehts. Ich sitzt nicht mehr den ganzen Tag blöd rum und schau dass es Abend wird. In ein paar Wochen soll es hier ein Theater geben, zum Thema Aids und wie die Gesellschaft damit umgeht. Die Idee kommt von Miguel, einem sehr jungen Pfarrer, zu dem ich einen ziemlich guten Draht habe. Mein "Betreuer" Mario ist zwar genaus jung, aber mit ihm werd ich nicht so richtig warm. Er ist ein bisschen steif und benimmt sich irgendwie als wär er 20 Jahre älter. Aber er ist meistens sehr beschäftigt (um ehrlich zu sein: ich weiß eigentlich nicht, wo er sich den ganzen Tag versteckt ;-) . So sehr, dass er seit 2 Wochen nicht dazu kommt den Arbeitsspeicher zu suchen den ich brauche um den 2. PC zu reparieren oder mir eine Autorisation zu schreiben aus 2 kaputten, unbenutzbaren Computern einen funktionierenden zu machen. Aber ich bin hartnäckig (oder nervig ;-) und frag ihn jeden Tag wieder ;-) irgendwann wirds ihm schon zu bunt werden.Dafür mach ich eben jetzt mit Miguel das Theater. Als Schauspieler auf einer Bühne zu stehen hat mir ja noch nie so richtig gefallen, deswegen bin ich auch diesmal wieder im verborgenen tätig: Ich soll die Kulissen und Kostüme basteln, am Anfang war ich nicht so begeistert, weil ich dachte es geht nur um ein paar Insektenflügelchen und Antennen, aber mittlerweile sind ein paar hübsche Sachen hinzugekommen: Ein riesiger beweglicher Haufen Scheiße (lustigerweise das einzige Wort was er auf deutsch konnte ;-) der die Gesellschaft symbolisiert und den ein Mensch in Ketten versucht wegzuziehen. Dabei sitzt ein anderer auf dem Haufen und schlägt mit einer Peitsche auf den armen ein. Das ist so das einleitende Bild. Danach fällt der Vorhang, man sieht einen Tisch mit zwei Gedecken, Stühle, einen Spiegel. Am Tisch sitzt ein Paar, sie unterhalten sich, sind sehr verliebt usw. Irgendwann gehen die beiden nach hinten/auf die Seite hinter ein gespanntes Tuch. Hinter dem Tuch steht irgendein Scheinwerfer (in Deutschland würd ich jetzt sagen: Basti, ich brauch an 2 KW PC und ein stativ, kriegst a Flasche Jack, hier muss ich noch sehen wie das funktioniert) und projeziert die Schatten der beiden auf das Tuch. Man sieht ausserdem ein Bett. Die zwei wollen eben jenes betreten, äussern erst Bedenken wegen Aids und Hiv, aber man beschließt dass man noch jung ist, Aids nur Leute haben die im Ghetto wohnen und man sich nicht so viele Gedanken machen soll. Die beiden gehen ins Bett, das Licht erlischt und im selben Moment fällt das Schattenspieltuch über die zwei. Ausserdem fällt hartes, aber nicht zu helles Licht aus zwei richtungen auf das Tuch (in Deutschland würd ich jetzt sagen: Basti, ich brauch zwei Stufis, einmal mit 102, einmal mit 797, kriegst an ganzen Liter). Das Tuch liegt einige Sekunden still da, dann beginnen die beiden sich unter dem Tuch zu bewegen, versuchen irgendwie rauszukommen, durch das Tuch zu kriechen. Währenddessen sind mehrere Andere unter das Tuch gekrochen, die es auch bewegen und ihre Hände dagegendrücken. Die optische Unruhe wird immer größer, bis irgendwann das Tuch in der Mitte aufreißt und ein Insekt daraus hervorkriecht, mit ekligen Fühlern, fettigen Flügeln, Schabenartig. Die Schauspieler von vorher haben sich verwandelt und werden jetzt durch verschieden Insekten verkörpert: 2 Kakerlaken, 1 Moskito und eine Spinne. So geht also das stück weiter, was jetzt genau passiert weis ich noch nicht genau (ich weiß auch nicht ob Miguel weis was jetzt passiert ;-) Aber ich finds von der Idee bis hierher eigentlich schon mal recht spannend. Irgendwie soll das ganze auch auf einer Freiluftbühne aufgeführt werden. Vielleicht gibts da lichtmäßig wirklich was, ich hätt schon ein paar Ideen was man da machen könnte. Aber jetzt werd ich morgen (hoffentlich, eigentlich hätt ich schon am Montag hingewollt, aber dann war das Auto weg oder mein Begleiter oder das Geld oder was weis ich was) auf den Markt fahren und mal Material einkaufen. Ich freu mich schon richtig drauf ein bisschen zu basteln und zu schaun ob das alles funktioniert. Mein Schreibtisch lässt übrigens immer noch auf sich warten, weil es hier seit 2 Wochen jeden Tag regnet. Und wenn es regnet, kann der schreiner Daniel nichts machen, weil seine "Werkstatt" nur ein Dach hat wo seine Kreissäge steht (also auf 2mx3m). Vielleicht hat sich der Schreiner Daniel aber auch mit der Hälfte von dem Geld die ich ihm im Vorraus gezahlt hab (weil er den Schreibtisch ja nach meinen Vorgaben macht) auch einfach davon gemacht und lebt jetzt mit seiner Espusa in einer schönen Finca an der Karibikküste (allzu weit dürfte er mit den 30 Dollar aber auch hier nicht kommen). Immerhin hat er schon die Tischplatte halb fertig und wir bewegen uns auf die Trockenzeit zu. Vielleicht hab ich bis Weihnachten was und muss zum Arbeiten nicht immer den Esstisch freiräumen und in meinem Zimmer liegt nicht immer so viel Kram auf dem Boden rum.Dafür hat das mit dem Internetanschluss ziemlich schnell geklappt, dank der Unterstützung von Don Omar, dem Administrador hier, der bei der Anmeldung gleich alles dabei hatte was man hier so braucht (Geburtsurkunde der Bischöfin, Pass, Autorisation natürlich, Kaufurkunde für das Haus, Liquiditätsnachweis, Blutspendeausweis) Ich hab der Frau auch immer fleißig von meinen Keksen die ich vorher gekauft hatte angeboten, vielleicht hats nur deswegen funktioniert.Auch in unserer Küche gehts vorwärts, heute haben wir unseren Herd zum Reparieren gebracht, weil man nur eine Flamme zum Kochen verwenden konnte. Würde Gas nicht blau brennen, könnte man mit den Anderen wenigstens Licht machen, aber so taugen sie eigentlich zu gar nichts. Auch der Ofen hat nicht so richtig funktioniert, was dran liegt, dass die Dämmung von Mäusen aufgefressen und es deswegen nicht so richtig heiß wurde. Mittlerweile ist auch mein Spanisch so gut, dass ich selbst mit dem Ofenreperateur sprechen und ihm die Probleme erklären konnte und er sich sogar auf eine ernsthafte Preisverhandlung eingelassen hat. Dieses Verhandeln macht eigentlich spaß, weil man irgendwie danach immer das Gefühl hat ein schnäppchen gemacht zu haben (ha, erst wollte er 1500 Cordoba, jetzt zahl ich 1200, 300 Cordobar gespart!). Wahrscheinlich hätte er von einem Nica von vornherein 1000 verlangt, aber das ist ja egal ;-) Auch unsere Stühle haben wir zum richten gebracht, weil manche ziemlich hinüber sind und das Netzt aus dem die Rückenlehne und die Sitzfläche sind sich in seine Einzelteile auflöst. Das einzige was momentan ein wenig Stagniert (ich muss mal ein paar spezialwörter benutzen, sonst sprech ich nach meiner Rückkehr nur noch Baby-Deutsch) ist das Ameisenloch. Das Ausheben ging ja richtig schnell, nach ein paar Tagen hatten wir ein wunderschönes Loch, aber irgendwie hat Paulino jetzt keine Lust mehr weiterzumachen und alleine will Orlando auch nicht und er Muchacho der im helfen sollte ist irgendwie noch nicht gekommen. Aber heute war er da und hat sich das mal angeschaut, damit er sich seelisch auf das Loch einstellen kann ("Ah, so ein Loch also, aus Erde und tief und so. Na wenn das so ist, werd ich wohl morgen mal eine Schaufel mitbringen, was?!") Naja, so ist das eben hier, man muss sich ein bisschen dran gewöhnen. Dafür wächst mein Gemüsebeet (momentan ist es eher eine Flaschenbodensammlung) schon prächig. Heute ist das Paket meiner lieben Mutter mit Gewürzsamen angekommen (vielen Dank!) und ich hab gleich mal gesät. Schon am gedeihen sind: Tomaten und Wassermelonen, die andern sachen werden hoffentlich anfangen zu keimen. Und schon bald werden wir unsere köstlichkeiten mit frischen Gewürzen aus eigenem biologischen Anbau würzen und verfeinern können!

Für heute hab ich wohl genug geschrieben, aber wenn ich mal drin bin, dann geht es so schön.

Ausserdem steth der erste Unterstützerkreisbericht an, mal sehen was ich da schreibe, weil eigentlich bekommen ja alle die dabei sind auch den Newsletter. Mal sehen, was ich mir da einfallen lasse.

Lasst mal was von euch hören, es gibt ja Zuhörerinen und Zuhörer (bitte wie sagt man denn da bei einem Newsletter? Zuleser oder was?) aus ganz Deuschland, ich will auch wissen was ihr so treibt. Ausserdem würde mich interessieren wo beim Obi jetzt ein Kreisverkehr gebaut wurde.


Liebe Grüße aus Managua!
euer Christoph

Dienstag, 9. Oktober 2007

Die erste Arbeitswoche

Salud ustedes!
Endlich komm ich mal wieder dazu euch zu schreiben, eigentlich hab ich nicht so wahnsinnig viel zu tun, ich muss meine Arbeit und meine Aufgaben erst noch finden, so wie das wohl immer ist, wenn man neu irgendwo anfängt. Aber ich glaube, dass es mir gut gefallen wird.

Meine Chefin ist äusserst nett, Katia ist wohl so anfang/mitte 30, ein sehr fröhlicher Mensch mit wachen Augen. Sie ist die Tochter der ersten Bischöfin Lateinamerikas. Überhaupt ist mein ganzes Arbeitsumfeld sehr von Frauen geprägt (eigentlich sind alle Führungspositionen weiblich besetzt). Aber damit bin ich ja schon in meiner Schulzeit gewohnt ;-).
Mein erster Tag begann erst mal mit einem Gottesdienst (eigentlich beginnen die meisten Tage so, da muss ich mich noch dran gewöhnen), wo wir den versammelten Kirchenangestellten noch mal vorgestellt wurden. Danach bin ich mit Katia erst mal in ihr Büro und sie hat mich 3 Stunden lang darüber informiert was ich alles machen kann/werde/muss. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden, sie lässt mir ziemlich freie Hand, hat aber schon hohe Erwartungen. Bei Jakob ist das nicht so, seine Chefin Melba ist sehr strikt und "hat einen starken willen" (so wurden wir gewarnt ;-). Jakob muss jeden tag um 8 in der Kirche sein und bis 5 dort bleiben, egal ob er was zu tun hat oder nicht. Ich fang normalerweise um 9 Uhr an (was sehr gut ist, weil der Verkehr um 8 Uhr so viel stärker ist, dass der Bus manchmal eine Stunde länger braucht) und kann - nach Absprache - gehen, wenn ich fertig bin. Ich mach auch viel "daheim", weil ich hier den laptop habe und eMails schreiben kann (Kommunikation mit der Entsendeorganisation, ausfüllen von irgendwelchen Formularen, übersetzten von allem möglichen Kram). In meinem "Büro" (ja, ich hab schon einen Schreibtisch) gibt es nämlich nur einen funktionierenden Computer und der ist meist von Jugendlichen besetzt, die irgendwo im Internet rumsurfen. Ich habe angeboten den zweiten zu reparieren, aber dazu bräuchte ich den Arbeitsspeicher, den irgendjemand mal ausgebaut und irgendwohin geräumt hat. Allerdings kommt Mario (mein "Mentor") nie dazu ihn zu suchen, weil er immer schrecklich beschäftigt ist (manana, manana). Aber was Computersachen angeht, bin ich ja ziemlich abgehärtet ;-). Man muss einfach jeden Tag wieder nerven. Irgendwann wirds ihm schon zu blöd.
Die erste größere Sache, die hier stattfinden wird ist ein Aids-Informationsfestival. Die Kirchen in lateinamerika haben bei dieser Thematik bisher eine nicht wirklich glorreiche Rolle übernommen. Zwar konnten sie nicht die Ausbreitung der Krankheit, aber sehr wohl die von Informationen verhindern. "Meine" Kirche nimmt glücklicherweise eine Vorreiterrolle ein, in dem sie heuer (zum 3. Mal) die Straße vor der Kirche sperren und alle Organisationen die sich in Nicaragua mit der Thematik beschäftigen einladen. Das hat ein mal den Sinn, dass die Organisationen sich untereinander kennenlernen und effektiver zusammenarbeiten können und den sich öffentlich dazu zu bekennen das Thema zu bearbeiten, was vielleicht irgendwann auch andere Kirchen dazu bewegt nachzuziehen. Das ganze wird von einem Rahmenprogramm mit Bands usw. begleitet, die jugendliche Besucher anlocken sollen.
Das ganze wird organisiert von den Jugendlichen der Gemeinde in Managua, ist also auch Teil meiner Arbeit. Am 19. Oktober ist es dann so weit, es soll auch eine Bühne mit Licht und Ton geben, ich bin ja mal gespannt, was da aufgefahren wird.

Momentan verbringe ich aber die meiste Zeit im Haus, weil wir hier ein ziemlich großes Problem haben: Ihr kennt alle diese wunderbaren Blattschneiderameisen, aus der Geo oder aus dem Fernsehen oder was weiß ich. Die gibt es hier haufenweise. Es ist zwar nett die so anzuschauen, wie sie an einem nachmittag ganze Büsche kahlfressen und die Blätter davontragen, allerdings machen sie uns ziemliche Probleme, weil sie die Erde unter unserem Innenhof aushölen. Die tragen wirklich kubikmeterweise Erde davon, was dazu führt, dass immer wieder Teile des Hofes einstürzen. Deswegen haben wir begonnen die befallenen Bereiche weiträumig auszugraben, die Ameisen zu vergiften, die Löcher wieder zuzuschütten und die Erde dann zu komprimieren. Mein Plan hier einen schönen Gemüsegarten anzulegen muss also erst mal pausieren, weil das Beet unter einem meterhohen Erdhügel begraben ist. Die Banane und die Blumen die ich schon gepflanzt hab, konnte ich glücklicherweise in Sicherheit bringen. Wies aussieht, sind alle angewachsen und schon bald werden wir uns an einem Blütenmeer laaben können (wenn der Erdhaufen davor wieder weg ist).
Auch sonst gibt es viel zu tun im Haus: Einige Stühle sind kurz davor auseinanderzufallen, das Telefon funktioniert nicht richtig usw. Ich hab mich also hingesetzt und Handwerker für alles bestellt, mir einen Tag frei genommen, damit jemand im Haus ist. Ich wart also den ganzen Tag, um 9 Uhr ist niemand da, um 10 uhr nicht um 11 Uhr auch nicht, ich ruf an und frag was los ist, aber keiner weis irgendwas. Ich hab die Hoffnung schon aufgegeben gehabt, dann kommt um 4 Uhr Nachmittags doch noch jemand, schaut sich das Ameisenloch 10 Minuten an, dann fällt ihm ein, dass er keine Schaufel dabei hat und gar nichts machen kann. Also fährt er wieder heim. Tja, so ist das eben in Nicaragua. Aber es ist nicht so, dass ich den ganzen Tag auf der faulen Haut gelegen wäre! Unseren Vorgängern war die Sauberkeit scheinbar nicht so wichtig, drum hab ich mich drangemacht erst mal die Fenster zu putzen, damit man wieder rausschauen kann, meine Vorhänge waren schwarz wie ein Schuh und ich hab sie erst drei mal gewaschen, dann ausgekocht, dann 2 Tage in 50 %ige Chlorlösung eingeweicht. Jetzt sind sie Kaffeefarben. Na wunderbar. Wahrscheinlich kauf ich mir einfach neue, das ist einfacher. Ausserdem sind sie auch hässlich wenn sie sauber sind ;-). Ausserdem hab ich das Bad von Tropfsteinen und sonstigen Kalkablagerungen befreit, den Abfluss abgedichtet, das Waschbecken neu verfugt usw. Ich war also grade mitten in meiner Handarbeit, da werd ich von draußen gerufen: "se rompio un tuvo!" (="Es zerbrach sich (aus versehen) ein Rohr"), hei, wie hat sich diese Rohr nur zerbrochen. Naja, glücklicherweise hab ich das Heimwasserwerk mal unter die Lupe genommen und wusste wo man das Wasser abstellen kann, aber dann gings halt mal wieder auf um Rohr, Eckstück und Muffen zu besorgen (heißt im Spanischen übrigens "Hemd"). Das praktische ist, dass es hier alle 500m eine "Ferriteria" gibt, sowas wie einen Zimmermann, in der man vom Lötkolben über Glühbirnen und Blindnieten alles kaufen kann, was den Heimwerker freut.
Ich komm also grade wieder heim, mit allem was mir aufgetragen wurde, da entdecken die zwei Bergarbeiter ein neues Ameisennest, das es auszurotten gilt. Also mach ich mich auf ins Agrocentro, eine Art Baywa um den Ameisenkiller nummer eins zu besorgen. Das ist wirklich ein Erlebnis dort, planwirtschaft pur. In dem Büro sind Bagger, Traktoren, Generatoren und Agrarbedarf aller Art ausgestellt, es gibt 6 Angestellte, die hinter irgendwelchen Schreibtischen irgendwas machen und einen der für Kundenverkehr zuständig ist. Dort stauen sich natürlich die Leute, die irgendwas kaufen wollen. Ich stell mich also an, bin nach einer halben stunde dran und sag, dass ich das Ameisengift Cyper MC brauche, einen viertelliter. Gut, dafür müssen wir erst mal ein Formular mit 6! Durchschlägen ausfüllen, damit auch alles seine Richtigkeit hat. Mit dem grünen und dem rosanen teil geht man dann zur Kasse, stellt sich dort wieder an, zahlt seine 35 Cordoba (ca. 1,40€), kriegt ein paar Stempel und ein neues Formular, stellt sich wieder beim Kundenverkehrsschreibtisch an, zeigt dort sein Kassenformular und seine Stempel, kriegt noch mehr Formulare und noch mehr Stempel und macht sich dann auf den Weg zur Materialausgabe, wo man das rosane und das Blaue vormular vorlegt, wieder ein paar Stempelchen und sein Fläschchen mit gift bekommt. Der Gleichauf wäre neidisch!

Jedenfalls hat das Gift seinen Zweck erfüllt und die Ameisen haben das zeitliche gesegnet (wie lange halt). Ansonsten habe ich begonnen unserer amerikanischen Mitbewohnerin ein wenig deutsch beizubringen, was gar nicht so einfach ist, weil man sich ja normalerweise keine Gedanken über Konjugationen und sowas macht, man spricht einfach. Und erklär mal jemanden, der nur den Nominativ und Genetiv kennt, was Akkusativ und Dativ sind. Mal sehen, bis zum ende des Jahres werden wir schon was hinbekommen.

Ausserdem war ich am Sonntag auf einem Konzert latienamerikanischer Musik der Revolutionszeit. Es war nicht nur ein Konzert, sondern auch eine Kungebund, da Che in wirklich keit nur Physisch tod ist, Sandino in unseren Herzen weiterlebt und Fidel Castro ewig leben wird. Es ist interessant zu sehen, wie fanatisch die linken hier sind, bei uns ist ein Che Guevara T-Shirt ja eher ein modisches Accessoire, aber hier ist das irgendwie anders. Manche Gruppen sind richtig fanatisch, da heißt der Anführer noch Comandante soundso. Irgendwie macht mir dieser Personenkult auch angst, ich weiß nicht ob das da dran liegt, dass ich fanatismus nie gut finde, oder weil die bewunderung einer einzigen Person für deutsche immer einen komischen Beigeschmack hat. Aber interessant war es auf jeden fall, und ich habe einem Guerillo gelauscht, der mit Che Guevara in Guatemala im Exil war. Er hat zwar den eindruck gemacht, als würde er auf der Bühne jeden moment das zeitliche segnen, so hat er sich verausgabt, aber es ist eben auch ein Stück Geschichte.

Der musikalische Teil hat mir dann um einiges besser gefallen, das was ich bei uns immer nur aus Aufnahmen gehört hab, wird hier live vorgetragen und es ist nicht ein exotisches Hobby, sondern einfach die hier übliche Musik. Es ist wahnsinnig wie viel Energie das transportiert, ich glaub das muss man gehört haben, es lässt sich nicht beschreiben.

Morgen werd ich mit Mario nach Somotillo, ein dorf im Nordwesten des Landes fahren und mir die Jugendgruppe dort anschauen. In Zukunft werd ich alle zwei Wochen dort vorbeifahren. Ich bin gespannt wies wird, dummerweise muss ich morgen schon um 4 Uhr aufstehen. Da hab ich ja gar keine lust drauf ;-)

Liebe Grüße aus Managua,
euer Christoph